Zwei Frauen und ihr starker Einsatz im Projektgebiet

Das Projekt „Agroforstsysteme mit Obstbäumen und Gemüse“ zeigt neue Erfolgsgeschichten. Besonders begeistert sind wir vom Engagement der Frauen in unserem Projektgebiet und deshalb möchten wir gerne zwei von ihnen vorstellen.

Nulie Magat (links im Bild) hat schon im vergangenen Jahr unterschiedliche Gemüsesorten auf ihren Feldern im Dorf Tehang angepflanzt und sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb hat sie sich entschieden, ihre Felder zukünftig nach den Methoden der Permakultur zu bepflanzen, um durch die effiziente Nutzung von natürlichen Ressourcen nachhaltig wirtschaften zu können. Sie bereitet momentan ihre Flächen für die nächste Pflanzphase vor, in der sie mehr Gemüse anpflanzen und zur Düngung Kompost herstellen möchte. Eine ihrer wertvollsten Erfahrungen im Rahmen des Projektes war es, von den Möglichkeiten der organischen Düngung und Kompostierung zu erfahren und diese als sinnvolle Alternative zu künstlichen Unkrautvernichtungsmitteln dauerhaft anzuwenden.

Im Dorf Tukau haben wir Ulis Tunai (rechts im Bild) besucht. Eine sehr enthusiastische und motivierte Bäuerin, die Sengon in Kombination mit Mais und lokalem Gemüsen auf ihren Feldern anpflanzt. Sie zieht bereits selbst vereinzelt Setzlinge für die kommende Pflanzsaison. Aufgrund ihres großen Engagements wurde sie vom Projektteam als sogenannte Lead Farmerin ausgewählt. Mit ihrem Elan und ihrem Wissen wird sie andere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Projekt unterstützen und in der kommenden Pflanzphase mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ziel des Projektes ist es, degradierte Flächen neben dem Anpflanzen von Hölzern auch durch den Anbau von Obstbäumen und Gemüse landwirtschaftlich zu nutzen. Dadurch können die Kleinbauern und ihre Familien ihre Ernährung stärken und außerdem durch den Verkauf von Überschüssen ihr Einkommen verbessern.

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