Zahlreiche Moringa-Bäume an Schulen und Gesundheitszentren gepflanzt

In den vergangenen Monaten hat TECOMA, unser Projektpartner in der Teso-Region (Uganda), insgesamt 14 Partnerschaften mit Schulen und Gesundheitszentren geschlossen. Diese haben nun „Moringa-Clubs“ gebildet und mit dem Einsetzen der Regenzeit jetzt damit begonnen, sogenannte Moringa-Demonstrationsgärten anzulegen. Mit dabei vor Ort war auch unser Projektbeauftragter Felix Siebel, der das Ganze zusammen mit Tecoma betreut und Trainings durchgeführt hat.

Ziel der Partnerschaften mit Schulen und Gesundheitszentren ist die Verbesserung der Ernährungssituation an den genannten Institutionen und deren Umfeld. Beispielsweise ist der Speiseplan an Schulen sehr unausgewogen. So gibt es in vielen Fällen jeden Tag nur Bohnen zu essen, was langfristig Mangelernährung zur Folge hat. Moringa kann hier also mit seiner einzigartigen Vielfalt an Nährstoffen einen besonderen Beitrag zur gesunden und ausgewogenen Ernährung der Schülerinnen und Schüler leisten. Moringa eignet sich auch hervorragend dafür, das Immunsystem von Patientinnen und Patienten in den Gesundheitszentren zu stärken.

Fast jeder Ugander kennt den „Wunderbaum“ Moringa. Allerdings werden dessen Produkte so gut wie gar nicht verwendet, erst recht nicht zur Ernährung. Dabei entspricht der Geschmack der Moringa-Blätter etwa den lokal verwendeten, Spinat ähnlichen grünen Gemüsesorten. Diese gelten als Delikatesse. Moringa ist also nicht nur besonders gesund, sondern passt auch sehr gut in die ugandische Esskultur.

Obwohl sehr geringe Ressourcen vorhanden sind, leistet TECOMA rund um Projektmanager Itiamat George William hervorragende Arbeit. Deshalb konzipieren wir gemeinsam eine Fortsetzung des Projektes für das folgende Jahr. Denn trotz der bisherigen Erfolge ist es natürlich noch ein langer Weg bis zur Stabilisierung der Ernährungssicherheit vor Ort.

Ihnen gefällt dieses Projekt? Dann unterstützen Sie TECOMA im Einsatz für die Ernährungssicherheit in der Teso-Region mit einer Spende (Stichwort „Uganda“ angeben).

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About the Author : Annika Petruch