Dez, 03 2015

Verbesserung von Wertschöpfungsketten.

Projekt Beschreibung

Honduras (Hintergrund):

Die ehemalige spanische Kolonie Honduras war die Heimat verschiedener indigener Kulturen – die bekanntesten davon waren die Maya – und erlangte 1821 seine Unabhängigkeit. Auf einer Fläche, die etwa ein Drittel so groß ist wie Deutschland, leben nur 8.3 Millionen Menschen. Nach einer jahrzehntelangen Zeit der Militärherrschaft kehrte das Land 1982 mit einer frei gewählten Regierung zur Demokratie zurück. 1998 traf Hurrikan Mitch das Land und fügte dem Land schwere Schäden zu. Laut dem damaligen Präsident Carlos Roberto Flores zerstörte der Sturm 50 Jahre Entwicklungsanstrengungen. Etwa 70 Prozent der Transport-Infrastruktur wurden zerstört, so dass viele der bestehenden Karten unbrauchbar wurden. Seitdem ist die Wirtschaft des Landes dabei sich langsam zu erholen.

 

Projekt:

Das Projekt soll die Wettbewerbsfähigkeit ausgewählter Wertschöpfungsketten verbessern, um damit zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region El Paraiso beizutragen. Die wichtigsten Sektoren sind Kaffee, Gemüseanbau und Milchwirtschaft. Hauptkomponenten des Projekts sind:

  • Verbesserung der Prozesse und Verfahren innerhalb der Wertschöpfungsketten, was zu einem besseren Verständnis aller Vorgänge zwischen Angebot und Nachfrage führt.
  • Verbesserung der betrieblichen und administrativen Leistungsfähigkeit sowie der Informationssysteme für Vermarktungsmöglichkeiten bzw. Marktnachfrage.
  • Verbesserung der Qualität der Dienstleistungen in den ausgewählten Wertschöpfungsketten.

 

Projektziele / -Ergebnisse:

  • Das Projekt arbeitet mit 1050 Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (30 % Frauen).
  • Das Projekt trägt zur Generierung eines Umsatzes von beinahe 6.000.000 € bei.
  • Bei mehr als 30% der Projektteilnehmer kann eine beträchtliche Verbesserung ihrer Lebensbedingungen nachgewiesen werden (anhand medizinischer Aufzeichnungen und Aufzeichnungen von Bildungszentren).
  • Das Projekt generiert 1500 neue Arbeitsplätze (30% Frauen und 30% Jugendliche).
  • Mehr als 40 % der Projektteilnehmer haben nun eine bessere Arbeit und höhere Gehälter.

 

Projektlaufzeit:

2009 – 2012

 

Förderer dieses Projektes:

Europäische Kommission, Swisscontact

 

Dieses Projekt wurde noch unter dem Namen Swisscontact Germany gGmbH akquiriert und wird bis zum Projektende von Fairventures Worldwide FVW gGmbH abgewickelt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Swisscontact Zürich bzw. dem Swisscontact Projektbüro vor Ort.