Dez, 03 2015

Bessere Lebensgrundlagen durch „Gummi Arabicum“.

Projekt Beschreibung

Hintergrund:

Uganda – ein Binnenstaat in Ostafrika und nördlich des Viktoriasees gelegen – hat etwa 32 Millionen Einwohner und wird von den Vereinten Nationen als eines der „am wenigsten entwickelten Länder“ (Least Developed Country – LDC) der Erde eingestuft. Im Landesdurchschnitt leben rund 40 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze von einem US-Dollar, wobei es in den nördlichen Regionen sogar 70 Prozent sind. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2011 bei etwa 450 US$ und ist damit etwa hundertmal kleiner als in Deutschland (BIP pro Kopf 2011 in Deutschland: 44.550 US$).

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiterhin eines der größten Probleme in Uganda. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei etwa 80 Prozent.

Projekt:

Ziel des Projektes ist die ökologisch und ökonomisch nachhaltige Förderung der regionalen Wertschöpfungskette von „Gummi Arabicum“ in der im Nordosten von Uganda gelegenen Region Karamoja. Junge, einkommenslose Frauen der Karamojong werden in Anbau und Ernte von „Gummi Arabicum“ ausgebildet. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, neues Einkommen zu generieren und ihre Existenz zu sichern. Zusätzlich wird die regionale Kooperative für „Gummi Arabicum“ bei der Bildung weiterer Kapazitäten unterstützt. Dies schließt insbesondere die Unterstützung fairer und nachhaltiger Geschäftsbeziehungen auf nationalen und internationalen Märkten mit ein.

Fairventures Worldwide hatte, mit Unterstützung der Louis Leitz Stiftung, bereits im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie mit dem Titel „Dryland Commodities and Livelihoods in Karamoja“ durchgeführt. Darin wurden die Wertschöpfungsketten der Naturprodukte „Gummi Arabicum“ und „Aloe“ im Nordosten Ugandas analysiert.

 

Projektlaufzeit:

2013 – 2014

 

Förderer dieses Projektes:

Louis Leitz Stiftung, Stay Stiftung